Wettbewerb: Neue Auflage Energiespar-Meisterschaft 2026

Seit den Herbstferien hat das RUZ sie wieder ausgeschrieben: Die Energiespar-Kommunal-Meisterschaft 2025/26. Der Wettbewerb läuft in dieser Saison schon zum zweiten Mal und richtet sich an die Energieteams der Schulen und Kindergärten: also an alle Bildungseinrichtungen, die unsere Energieteamschulung durchlaufen haben und/oder Teil des Netzwerkes REM kommunal sind. Die Energieteams können ihre Ideen zum Energiesparen und damit zum Klimaschutz bis zum 15. Mai 2026 einreichen. Dem Sieger winkt ein dreistelliger Geldbetrag – für eine klimafreundliche Ausgabe.

„Die Schüler sind in der Wahl der Beiträge frei. Wir lassen alle Projekte zu, die einen klar erkennbaren Nutzen für den Klimaschutz haben“, sagt Jochen Westermann. Er ist verantwortlich für das Projekt REM kommunal, das die Energieteamschulungen am RUZ durchführt. „Die Schüler können zum Beispiel Videos einsenden oder Präsentationen, Texte, Fotosammlungen. Also Beiträge, die ihren Beitrag zum Klimaschutz dokumentieren“, sagt Westermann. Im vergangenen Jahr hätten Schüler den Bau von Igelhäusern dokumentiert, eine klimafreundliche Kantine, das Anlegen eines Staudenbeets für den Insektenschutz. Andere Schüler hätten einen sogenannten Stop-Motion-Film eingereicht, mit dem sie Aspekte einer energiesparenden und umweltfreundlichen Lebensweise dokumentierten. Stop-Motion-Filme reihen einzelne Standbilder so aneinander, dass das Auge sie als Bewegung wahrnimmt.

Bei den Energieteamschulungen des RUZ erlernen die Kinder, wie sie eigenverantwortlich Energie sparen können. Aber sie lösen auch Aufgaben und erarbeiten sich so zum Beispiel Wissen: darüber, wie ein Thermostat funktioniert, wie ein Kohlekraftwerk arbeitet, wieviel Kohlendioxid beispielsweise während des Lebenszyklus eines T-Shirts ausgeschieden wird. Und sie messen, wieviel Strom ein Wasserkocher braucht, ein Smartphone oder eine Playstation. Und natürlich erlernen sie auch, dass man in verlassenen Räumen das Licht löschen und den Thermostat herunterdrehen soll. „Mittlerweile ist es oft so, dass Kinder die Eltern beim Klimaschutz aufklären – nicht unbedingt umgekehrt“, sagt Westermann. Das Bewusstsein für den Klimaschutz zeige sich auch daran, dass die Kinder fragen: „Papa, können wir nicht mal mit dem Fahrrad zu Schule fahren statt mit dem Auto?“.

Das Projekt „REM kommunal“ veranstaltet im Schuljahr 2025/26 mehr als 120 Energieteam-Schulungen für Vorschulkinder, Grundschüler der Klassen zwei bis vier und für weiterführende Schulen bis zur zehnten Klasse. „REM kommunal“ ist ein Klimaschutz-Netzwerk, dem die Gemeinden Berne und Lemwerder, Dötlingen und Ganderkesee, die Städte Twistringen und Delmenhorst sowie der Landkreis Oldenburg angehören. Das RUZ koordiniert die Aktivitäten des Netzwerks. In fast allen Schulen und Kindergärten aus den genannten Kommunen gibt es solche Energieteams.

Auf dem Foto seht Ihr das „Team Klimabildung“ von REM kommunal: Jochen Westermann, Carina Laudemann, Mark Pietyra und Jakob Engelhardt (v. l.) vom RUZ Hollen bringen Kindern bei, wie sie Energie sparen können.